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USEDOM - Heringsdorf |
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1820 noch namenlos, begann 1825 der Badebetrieb in Heringsdorf, dessen Name eigentlich täuscht; es wirkt am städtischsten von allen "Städten" Usedoms. Zum Strand gelangt man hier, wie auch in Bansin oder Ahlbeck, durch kleine Übergänge über die Dünen. Vor dem mondänen Hotel "Maritim" erstreckt sich ein kleiner Kurgarten. Im Juni 1945 brannte das alte Strandkasino ab, an dessen Stelle von den Sowjets ein Kulturhaus, heute Spielbank, errichtet wurde. 1995 wurde die neue Seebrücke eingeweiht, nachdem die alte von 1891/92 im Jahre 1958 abgebrannt war. Von der Seebrücke hat man Aussicht auf den Badestrand; die Kräne von Swinemünde sieht man meist, bei gutem Wetter zeichnet sich die Insel Wollin deutlich ab. Der Charakter der "Kurstadt" rührt vor allem von den Villen her, die meistens von der vorletzten Jahrhundertwende stammen und kaiserzeitlichen Klassizismus verströmen. Oft sind sie und ihre Geschichte durch Schilder erklärt, wie z. B. die "Villa Irmgard" oder die "Villa Oechsler" ... ... die "Villa Staudt" ... ... oder die "Villa Oppenheim". Manche schaut man sich auch einfach nur an, ohne sich den genauen Namen zu merken. Geht man - im August 2006 - die Promenade entlang, stößt man auch auf ein abschreckendes Beispiel, dessen Hintergrund auf einer großen Informationstafel erläutert wird. |
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