GREIFSWALD

     

Ende des 13. Jahrhunderts gehörte Greifswald schon der Hanse an, seit 1990 nennt es sich wieder Hansestadt, was auch im Autokennzeichen "HGW" zum Ausdruck kommt. Fährt man auf die Stadt zu, bestimmen die Kirchen die Silhouette, vor allem der hohe Turm des Doms St. Nikolai. Hier zeige ich Impressionen der Marienkirche, des Ortes, d. h. vor allem des Marktplatzes, des Domes und der Uni.

Nähert man sich der "Dicken Marie", so fällt deren bulliges Äußeres auf; sie wirkt wie eine Henne, die ihre Küken unter die Flügel nimmt.

              

Der Raumeindruck ist überraschend: Man hat eher das Gefühl, in einem quadratischen Raum zu sein, was von den Proportionen (relativ kurz, aber auffallend breit) herrührt. Hinter der Vorhalle betritt man den Raum durch den Turm, an dessen rechter Wand sich das Grabmal von Heinrich Rubenow, dem Gründer der hiesigen Universität, befindet; links ein schönes Epitaph.

           

Am Westende des südlichen Seitenschiffs betritt man eine mit Fresken der Passion ausgemalte Kapelle.

              

Ein besonderes Schmuckstück ist die Kanzel mit ihren Intarsien.

              

Am Westende des nördlichen Seitenschiffs stößt man  auf das Fresko eines Wals und - August 2006 - ihm gegenüber auf den Rest eines Altars mit einer merkwürdigen Gestalt: Hier hat man einer Frau den Mund verbunden.

  

Auf dem Weg von der Marienkirche zum Marktplatz kommt man an einer schönen Tür und einem informativen Wegweiser vorbei. Am Platz selbst fällt vor allem das Haus in Backsteingotik auf der Ostseite auf. Auf einem Dach der Südseite wirbt man - August 2006 - für ein aktuelles Anliegen, und im Westen ragt der Domturm hervor. Jo Jastrams Fischerbrunnen lockert die Häuserreihe auf. Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum erinnert an einen großen Sohn der Stadt.

              

                 

                 

Da der Dom schon um 16.00 Uhr schließt, blieb es heute beim äußeren Eindruck.

        

Unweit westlich des Doms stößt man auf die Fassade der vor mehr als 550 Jahren gegründeten Universität mit ihren Götterallegorien zur Darstellung der Fakultäten: Hermes/ Merkur für Wirtschaft, Athene/Minerva für Geisteswissenschaften und Apollon für Literatur und andere Künste.