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Zementbild von San
Martín auf dem neuen Brunnen östlich dieser Kirche
"Das Kloster San Martín, einst ein
wichtiger Ruhepunkt auf dem Weg nach Compostela, wurde im Jahr 1066
erbaut. Zu Beginn unseres <also des 20.!> Jahrhunderts einer
durchgreifenden, allzu gründlichen Restaurierung unterworfen, bleibt die
Kirche doch ein glänzendes Beispiel spanischer Romanik.
Der Grundriss ist dreischiffig und vierjochig. Die Seitenschiffe sind wesentlich
schmaler und niedriger als das Hauptschiff. Die Apsiden werden außen
durch verschiedene Schmuckfriese gegliedert. Die Rundbogenfenster stehen
zwischen feinen Säulen. Über der Vierung baut sich, auf Trompen, eine
Kuppel auf. Den im Grundriss kreuzförmigen Pfeilern sind an den
Kreuzendpunkten jeweils schlanke Dienste vorgelegt.
Die Skulpturen der Kapitelle ergeben zusammen eine prachtvolle Komposition
von pflanzlichen und figürlichen Darstellungen. Einige von ihnen sind
heute im Museum von Palencia."
DuMont: SPANIEN, Bildatlas der Spanischen
Kunst, S. 12
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