PAGINA CARIONIS
HERZOG
ALBRECHT VON PREUSSEN AN JOHANNES CARION,
3. Februar 1537: SEDULA (2)
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1,1 Sedula 2 Nachdem wir auch bey disem pothen Johan Doltzy mit eigener handt, daran vns gelegen, geschryben vnnd die antwort gern eilends bey vns wider haben wollenn, auch vngewis, ob derselb bey dem Churfursten zu Sachssen anzutreffen oder villeichts botschafft weis an ander orth verschickt sein mocht, so ist vnnser genedigs begern, Jr wollet jm fhal, wan doltzy nicht am Churfurstlichen hoff verhandenn, den Bothen mit gepurlicher belonung biß zu jme abfertigen, vnnd vns solche des doltzky antwort bey diesem, oder wan er vnuermogendt zureisen, einen anderen vnuerzuglich auff vnsern vncosten zufertigen mit vermeldung, was Jr jme zu poten lon gegebenn oder verheissen. 3 Sol euch oder dem pothen dasselbig zu guttem danck erlegt vnnd gegen euer person jn genaden bedacht werdenn. 4 Datum vt in xx [1] |
1,1 Nachtrag 2 Nachdem wir auch durch diesen Boten dem Johann Dolzky eigenhändig, woran uns gelegen war, geschrieben haben und die Antwort gerne bald wieder bei uns haben wollen, da wir auch nicht wissen, ob derselbe beim Kurfürsten von Sachsen anzutreffen ist oder vielleicht eine Mission anderswohin hat, so ist unser gnädiges Begehren, Ihr wollet, falls Doltzky nicht am kurfürstlichen Hof sich befindet, den Boten mit der ordentlichen Belohnung bis zu ihm bezahlen und uns Doltzkys Antwort durch diesen zukommen lassen, oder falls er nicht reisen kann, einen anderen unverzüglich auf unsere Kosten beauftragen und uns mitteilen, was Ihr ihm als Botenlohn gegeben oder versprochen habt. 3 Euch oder dem Boten soll der Betrag als Dank bezahlt werden und Euch gegenüber soll es in Gnaden vergolten werden. 4 Gegeben wie in xx [1] |
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Zeilengerechte Transkription (Lesung: Reinhard Hirth) Sedûla
Anmerkung: [1] Wort unleserlich. |
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